• 1939 Gründung der Dreherei Willi Glapiak in Hamburg 
     
  • 1978 Rechtsformwandel in eine GmbH 
     
  • 1983 Fusion von Willi Glapiak GmbH und ATEK Ingenieurbüro f. Antriebstechnik zur heutigen ATEK Antriebstechnik Willi Glapiak GmbH und Sitzverlegung nach Rellingen 
     
  • 1985 Konzentration auf einstufige Kegelrad- und Schneckengetriebe 
     
  • 1995 Aufnahme von Servogetriebven (Ad-Servo-Baureihe) in das Produktportfolio 
     
  • 1997 Standortverlagerung nach Prisdorf / Erweiterung der Produktionskapazitäten Kegelrad- und Schneckengetriebe 
     
  • 2002 Seit 2002 Internationalisierung / Erschließung / Erweiterung der Auslandsmärkte 
     
  • 2009 Aufnahme von Miniatur-Getrieben (L-Baureihe) in das Produktportfolio 
     
  • 2012 Aufnahme von Hypoidgetriebe (HC-Baureihe) in das Produktportfolio 
     
  • 2013 Standortverlagerung nach Rellingen mit abermaliger Erweiterung der Produktionskapazitäten

 

Die Geschichte der ATEK beginnt im Jahr 1939: Willi Glapiak gründet eine Lohndreherei in Hamburg. Seine Tochter Margrit führt handschriftlich das Kassenbuch, dann, nach dem Tod ihres Vaters gemeinsam mit ihrem späteren Ehemann, dem Handwerksmeister Hans-Jochen Sahling, für viele Jahre auch das Unternehmen. 

1983 wird es etwas kompliziert: Die zwischenzeitlich in die Rechtsform der GmbH umgewandelte und von Margrit Glapiak-Sahling und ihrem Ehemann Hans-Jochen Sahling geführte Willi Glapiak GmbH sowie das von Siegfried Knorr geführte ATEK Ingenieurbüro für Antriebstechnik fusionieren zur ATEK Antriebstechnik Willi Glapiak GmbH. Gesellschafter des neuen Unternehmens sind je zur Hälfte die Familien Knorr und Sahling. Die Geschäftsführung wird von Hans-Jochen Sahling und Siegfried Knorr übernommen. 

Die Dreherei führt zu dieser Zeit auch erste einfache Montagearbeiten für Kunden wie den Kaffeeröster Tchibo aus. Durch diese Aufträge kommen die Mitarbeiter erstmals in Kontakt mit den Winkelgetrieben – jenem Produkt, mit dem das Unternehmen heute weltweit erfolgreich ist. 

Mitte der 1980er Jahre bringt die ATEK die ersten eigenen Winkelgetriebe auf den Markt. Sie finden schnell Kunden in aller Welt. 2002 regeln die Eigentümerfamilien die Unternehmensnachfolge: Siegfried Knorr und Hans-Jochen Sahling ziehen sich aus dem operativen Geschäft zurück und berufen Christoph Loch zum neuen Geschäftsführer. 2006 wird der langjährige Vertriebsleiter und Prokurist Axel Brügmann zum zweiten Geschäftsführer ernannt. 

Die ATEK bleibt auf Wachstumskurs. Ende 2012 erwerben Brügmann und Loch als Gesellschafter der zwischenzeitlich gegründeten B&L Verwaltungsgesellschaft mbH die Anteile der ATEK Antriebstechnik Willi Glapiak GmbH. Zeitgleich wird der Standort in Prisdorf für den schnell wachsenden Getriebespezialisten zu klein. Die ATEK zieht Anfang 2013 nach Rellingen. 
Am 30. April 2019 veräußern Loch und Brügmann die ATEK an die Obermark Gruppe und legen ihre Ämter nieder. Der seit 2011 im Unternehmen tätige und zuletzt als Gesamtvertriebsleiter agierende Prokurist Sebastian Sturm wird neuer Geschäftsführer.